Zwiebelsorten

Gemüse - Zwiebel

Als Gartenpflanze, die ursprünglich in Zentralasien beheimatet ist, erfreut sich die Zwiebel nicht nur als Gemüse, sondern auch als Gewürz großer Beliebtheit. Wie allen Alliumgewächsen wird dem Genuß von Zwiebeln eine heilende und antiseptische Wirkung zugeschrieben. Belegt ist ferner, dass der Verzehr von Zwiebeln den Blutzuckerspiegel senken kann sowie vorbeugend wirkt gegen Arterienverkalkung und grippalen Infekt.
Zwiebeln haben einen geringen Kaloriengehalt und liefern unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Kalium und Selen. Außerdem um die 50 mg Schwefel (Methylsulfonylmethan / MSM) auf 100g.

Zwiebel - Sorten

Spanische Zwiebel
Die Zwiebel ist eine zweijährige Gemüsepflanze, wird jedoch meistens einjährig angebaut. Sie besteht aus vielen konzentrischen Schichten heller, saftiger Blätter, die von mehreren hauchdünnen Häutchen umhüllt sind. Wird die Zwiebel trocken, färbt sie sich je nach Sorte weiß, violett, gelb, braun oder rot.
Rote Zwiebel
Die verschiedenen Zwiebelsorten unterscheiden sich in Form, Größe und Geschmack. Klima und Sorte bestimmen, wie scharf oder mild die Zwiebel wird, wobei die Schärfe von einem ätherischen Öl verursacht wird, dass reich an Allylsulfid ist.
Die spanische Gemüsezwiebel wie auch andere weiße Zwiebeln und vor allem die rote Zwiebel zählen zu den mildesten Sorten.
Sie werden geerntet, wenn die Knolle völlig ausgereift ist und die äußeren Blätter gelb und welk werden.
Die Zwiebel gedeiht praktisch überall auf der Welt in den wärmeren Gebieten bis zu den gemäßigten Zonen. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Besonders makellose und vollkommen Zwiebeln mit hoher Qualität erntet man jedoch auf leichten bis mittleren Sandböden. Berühmt für ihre Qualitäten sind in Deutschland die Vorderpfalz, Südhessen, Westfalen, Brandenburg und Niederbayern. In Europa Ungarn, Polen und die Mittelmeeranrainerländer.

Zwiebeln als Fleischzartmacher

Vor allem in älteren Rezepten vom Balkan, aus dem östlichen Mittelmeerraum und dem Nahen Osten wird Zwiebelsaft als Fleischzartmacher erwähnt. Dazu werden Fleischwürfel, die sonst eher zäh sind, also Teile älterer Tiere wie z. B. vom Hammel, über Nacht in einer Mischung aus Zwiebelsaft und (Oliven-) Öl oder in Milch mit Zwiebelsaft eingelegt (dazu nach Belieben passende Gewürze).
Insbesondere für Grillfleisch empfiehlt sich das Marinier-Verfahren. Auch der klassische Spießbraten profitiert von der Zwiebel als Zartmacher. In das Fleisch werden rohe gehackte Zwiebeln (und Gewürze) eingewickelt. Nach einer Ruhezeit von mind. 12 Stunden bietet der Vorgang beste Voraussetzungen für einen durch und durch saftigen Braten. Außerdem erhält er so seinen charakteristischen Geschmack.

Inhaltsstoffe - Zwiebel pro 100 Gramm:
- Kohlenhydrate 9 g
- Ballaststoffe 1,7 g
- Proteine 1,1 g
Wintergemüse
Gemüse / Herbst und Winter
(Oktober bis März - Saison)

Grünkohl, Kürbis, Oliven, Rote Bete, Rotkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzeln, Weißkohl, Wirsing
Ganzjährig:
Bambussprossen, Lauch, Linsen, Knoblauch, Meerrettich, Möhren, Sellerie, Zwiebel, Kichererbsen

Ethylen wird von einer Reihe von Früchten während des Reifeprozesses abgegeben und stimuliert den Reifevorgang.