Die Urheimat der Spinatpflanze
ist vermutlich der Orient und man nimmt an, dass die Araber das
Gemüse über Spanien nach ganz Europa brachten. Spinat gehört
wie Mangold und Ampfer zur Familie der Gänsefußgewächse.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem gröberen Winterspinat,
der im Frühjahr geerntet wird, und dem zarten Sommerspinat, der
in der übrigen Jahreszeit angeboten wird.
Zudem unterscheidet man Blattspinat, bei dem die einzelnen Blätter
abgeschnitten werden, und Wurzelspinat, bei dem die ganze Pflanze
unterhalb des Wurzelhalses gestochen wird. Es handelt sich hierbei
also nicht um unterschiedliche Kulturpflanzen, sondern nur um
unterschiedliche Erntemethoden.
Wurzelspinat ist in der Regel preiswerter
als Blattspinat, weil die Ernte weniger Aufwand erfordert.
Die eigentliche Saison für Winterspinat sind die Monate März
bis April, für Sommerspinat die Monate Oktober und November.
In der übrigen Zeit stammt Spinat aus Treibhäusern oder
wird aus dem europäischen Ausland, vor allem aus Italien
importiert.
In der Küche wird Spinat geputzt und so oft in kaltem Wasser
gewaschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann kann man ihn blanchieren
und anschließend in Eiswasser abschrecken, damit er seine
grüne Farbe behält.
Wie gesund ist Spinat?
Teilweise bis heute gilt Spinat im Volksmund
als die Kinderkost schlechthin. Nicht wegen seiner vielen
Vitamine und Mineralstoffe, sondern vor allem wegen seines
angeblich außerordentlich hohen Eisengehalts, der alle anderen
Gemüse übertrifft.
Ein Dokumentationsfehler ist der Grund dafür, dass über
Jahrzehnte Säuglinge und Kleinkinder mit Spinat traktiert
wurden.
Ein Baseler Physiologe bestimmte etwa 1900 den Eisengehalt
von Spinat. Seine Angaben bezogen sich allerdings auf getrockneten
Spinat, was später übersehen wurde. Da frischer Spinat einen
Wassergehalt von etwa 90 % hat, enthält er nur etwa 10 %
des Wertes, den der Schweizer ermittelt hatte.
Mit drei bis vier mg Eisen
pro 100 g Spinat ist das Gemüse dennoch eine gute Eisenquelle.
Neben dieser historischen Begebenheit, wird manchmal vergessen,
dass Spinat noch eine ganze Anzahl anderer, in Bezug auf die
Gesundheit wichtige Qualitäten besitzt. So verfügt er über
eine Menge lebenswichtiger Mineralstoffe.
100 g Spinat decken ein Drittel unseres Tagesbedarfs an Kalium,
ein Viertel unseres Calcium- und Magnesiumbedarfs und fast
100 % unseres Bedarfs an Vitamin C, vorausgesetzt, er wird
schonend zubereitet. Spinat enthält zudem Vitamin A (Provitamin)
und reichlich Spurenelemente.
Inhaltsstoffe - Spinat pro 100 Gramm:
- Kohlenhydrate 2 g
- Ballaststoffe 2,6 g
- Proteine 1 g
Brokkoli
Erbsen
Fenchel
Frühlingslauch
Kartoffel
Kohlrabi
Mangold
Porree / Lauch
Radieschen / Rettich
Rhabarber
Salatgurke
Sellerie
Spargel
Spinat
Spitzkohl
Staudensellerie
Zuckerschoten
Auberginen
Artischocken
Blumenkohl
Bohnen
Chinakohl
Gemüsezwiebeln
Paprika
Paksoi
Rote Bete
Rotkohl
Rosenkohl
Schwarzwurzeln
Schmorgurken
Tomaten
Weißkohl
Zucchini
Zuckermais

Grünkohl, Kürbis, Oliven,
Rote Bete, Rotkohl,
Sauerkraut, Schwarzwurzeln,
Weißkohl, Wirsing
Ganzjährig:
Bambussprossen, Lauch, Linsen,
Knoblauch, Meerrettich,
Möhren, Sellerie,
Zwiebel, Kichererbsen
Ethylen
wird von einer Reihe von Früchten während des Reifeprozesses abgegeben
und stimuliert den Reifevorgang.