Artischocke Feld

Gemüse - Aubergine

Der einjährige Strauch aus der Familie der Nachtschattengewächse ist sehr wärmebedürftig und braucht für den optimalen Anbau einen entsprechend warmen und langen Sommer. Erst im August blüht die Pflanze, die Früchte reifen dann im September/Oktober. Um diese Zeit sind Auberginen am preiswertesten.
Im Mittelmeergebiet werden Auberginen seit dem 17. Jahrhundert kultiviert. Ihre ursprüngliche Heimat ist Indien. Auberginen werden auch Eierfrüchte genannt, weil es sie auch als (bei uns eher selten angebotene) eigroße Frucht von weißer Farbe gibt. Bei den heutigen Sorten werden die Früchte bis zu einem Kilo schwer, sind länglich oder birnenförmig und haben eine glatte, glänzende dunkelviolette Haut.

Aubergine - Schlangenaubergine

Aubergine

Die Vollreife ist eingetreten, wenn die Frucht gänzlich violett gefärbt ist und die Schale auf leichten Fingerdruck nachgibt. Beim Aufschneiden müssen die kleinen Kerne im Fruchtfleisch noch weiß, weich und milchig sein. Da unreife Früchte das giftige Solanin (aus grünen Kartoffeln bekannt) enthalten, soll man sie bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
Auberginen haben keinen besonderen Eigengeschmack. Ihr typisches Aroma entwickeln sie am besten beim Grillen und Braten. Sie brauchen kräftige Würze wie Zitronensaft, Knoblauch, Zwiebeln, Pfeffer, Estragon, Basilikum oder Thymian. Auberginen sind an sich kalorienarm, doch verlangen typische Rezepte meist Fett, was diesen Vorteil wieder zunichte macht, da Auberginen Fett/Öl wie ein Schwamm aufsaugen. Deshalb nach dem anbraten (ganze Scheiben) immer auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Schälen ist überflüssig denn die Schale ist dünn und enthält zudem Aromastoffe. Im Fruchtfleisch sind Bitterstoffe enthalten, bei einigen Sorten mehr, bei anderen weniger.

Weiße Auberginen
Die weiße Aubergine ist eine seltenere Variante der bekannteren violetten Aubergine. Sie stammen wie ihre violetten Verwandten aus Südasien und haben sich über die ganze Welt verbreitet. Weiße Auberginen haben eine glatte, elfenbeinfarbene Schale, die sie optisch von den klassischen violetten Sorten im wesentlichen unterscheidet.
Es gibt sie in ebenso verschiedenen Formen und Größen - von klein und eiförmig bis hin zu länglich und groß. Ihre helle Farbe ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern spiegelt auch den geringeren Gehalt an Anthocyanen wider, den Pigmenten, die den violetten Auberginen ihre Farbe verleihen.
Im Vergleich zu ihren violetten Verwandten sind weiße Auberginen milder im Geschmack und enthalten weniger Bitterstoffe. Durch den geringeren Samenanteil sind sie auch weniger körnig und haben eine weichere Konsistenz.

Auch weiße Auberginen sind vielseitig verwendbar und eignen sich hervorragend für zahlreiche Zubereitungsarten wie Grillen, Braten, Backen oder Dünsten. Besonders beliebt sind sie in der asiatischen und mediterranen Küche. Wie alle Auberginen sind auch die weißen Sorten kalorienarm und ballaststoffreich. Sie enthalten wichtige Nährstoffe wie Vitamin B6, Vitamin K, Kalium und Mangan.

Verwendung

- Als Gemüse: Braten oder grillen oder mit anderen Gemüsen zusammen schmoren (zum Beispiel mit Zucchini, Tomaten, Paprika und Zwiebeln und Knoblauch > Ratatouille).
- Als Hauptgericht: Mit (Hackfleisch-) Füllungen verschiedener Art, schmoren oder backen.
Schlangenaubergine Schlangenaubergine
Auberginen bestehen zu 93 Prozent aus Wasser. Mit nur 17 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie sehr kalorienarm.

Inhaltsstoffe - Aubergine pro 100 Gramm:
- Kohlenhydrate 6 g
- Ballaststoffe 3 g
- Proteine 1 g

Wintergemüse
Gemüse / Herbst und Winter
(Oktober bis März - Saison)

Grünkohl, Kürbis, Oliven, Rote Bete, Rotkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzeln, Weißkohl, Wirsing
Ganzjährig:
Bambussprossen, Lauch, Linsen, Knoblauch, Meerrettich, Möhren, Sellerie, Zwiebel

Ethylen wird von einer Reihe von Früchten während des Reifeprozesses abgegeben und stimuliert den Reifevorgang.