Macadamia am Baum

Nüsse - Macadamia

Die Macadamianuss ist die Frucht eines Baums, der vermutlich aus Australien stammt und seit langer Zeit von den Aborigines genutzt wird. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts erlangte die Macadamia auf Hawaii als Nahrungsmittel wirtschaftliche Bedeutung, wo sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit großem Erfolg eingeführt worden war.
Heute wird die Nuss auch in Neuseeland, Südafrika, Malawi, Kenia, Israel, Brasilien und Kalifornien angebaut.
Man unterscheidet Macademia in 10 verschiedene Arten, die nur in sehr feuchter Umgebung wachsen und äußerst empfindlich auf Kälte und Temperaturschwankungen reagieren.
Anbau
Fettgehalt

Macadamia - Inhaltsstoffe

Macadamianuss in der Schale
Der immergrüne Macadamia-Baum kann bis zu 20 m hoch werden und besitzt harte dunkelgrüne Blätter. Die kleinen Nüsse wachsen in Büscheln von etwa 20 Stück und haben einen Durchmesser von ca. 2,5 cm. Sie fallen zu Boden, wenn sie voll ausgereift sind.
Die Macadamianuss besteht aus einem weißlichen Kern, der von einer glatten, dicken, sehr harten Schale umschlossen wird, wobei es mittlerweile auch Züchtungen mit weniger harten Schalen gibt. Die bräunliche Schale ist von einer dünnen, fleischigen grünen Außenhaut umgeben, die aufplatzt, wenn die Nuss ausgereift ist, und vollständig entfernt werden muss, ehe man die Schale aufbrechen kann. Ihr Geschmack erinnert an Butter und hängt vom Ölgehalt ab.
Macadamia - Inhaltsstoffe
Die Macadamianuss wurde nach dem schottischen Chemiker und Arzt John Macadam benannt, der die Nuss im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieb. Die Aborigines nennen die Nuss "Kindal Kindal".
Die Macadamia-Bäume benötigen etwa 7 bis 10 Jahre, um erste nennenswerte Erträge zu liefern, und erreichen ihre volle Produktionskapazität nach etwa 15 Jahren. Die Ernte erfolgt in der Regel manuell, da die Nüsse bei Reife zu Boden fallen. Um die Qualität der Nüsse zu gewährleisten, werden sie zeitnah eingesammelt und weiterverarbeitet, da sie sonst leicht verderben können.
Macadamia in der Schale
Der Anbau von Macadamianüssen ist anspruchsvoll und erfordert besondere klimatische Bedingungen. Macadamianüsse haben im Vergleich zu anderen Nüssen wie Mandeln oder Cashews eine geringere Marktpräsenz, sie gelten als Delikatesse und erzielen höhere Preise. Der Weltmarkt für Macadamianüsse wächst stetig, da die Nachfrage weiter steigt.
Die größten Exporteure sind Australien, Südafrika und Hawaii, wobei Australien den Markt dominiert.
Macadamia-Öl
Hoher Fettgehalt
Macadamianüsse sind reich an gesunden Fetten, vor allem an einfach ungesättigten Fettsäuren. Das Fett in Macadamianüssen ist hitzebeständig und kann daher zum Kochen und Braten verwendet werden, ohne dass schädliche Transfette entstehen. Das macht Macadamiaöl zu einer guten und gesunden Wahl für die Küche.

Fettgehalt
Macadamianüsse gehören mit einem Fettgehalt von etwa 75 bis 80 Prozent zu den fettreichsten Nüssen überhaupt. Das macht sie besonders kalorienreich:
Eine Portion von 100 Gramm enthält etwa 720 Kalorien.
Das Fett der Macadamianuss besteht zum größten Teil aus einfach ungesättigten Fettsäuren, die als besonders gesundheitsfördernd gelten. Etwa 80 bis 85 Prozent des Fettes sind einfach ungesättigte Fettsäuren, darunter vor allem Ölsäure (die auch in Olivenöl enthalten ist). Diese Fettsäuren tragen dazu bei, das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut zu senken und das "gute" HDL-Cholesterin zu erhöhen, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Darüber hinaus enthält die Macadamianuss einen geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die ebenfalls gesundheitsfördernd sind, sowie in geringerem Maße gesättigte Fettsäuren.
Das aus der Nuss gewonnene Macadamiaöl ist wegen seiner hautpflegenden Eigenschaften auch ein beliebter Inhaltsstoff in Kosmetikprodukten.

Macadamia-Nüsse enthalten unter anderem Mineralien wie Calcium, Eisen und Phosphor und B-Vitamine.

Inhaltsstoffe - Macadamianuss pro 100 Gramm:
- Kohlenhydrate 4 g
- Ballaststoffe 16 g
- Proteine 7,5 g
- Fett 73 g
Obst / Ganzjährig
(Verschiedene Anbaugebiete - Import)

Ananas, Avocado, Äpfel, Birnen, Bananen, Grapefruit, Kapstachelbeere, Kiwi, Kokosnuss, Mango, Melonen, Papaya, Maracuja, Tafeltrauben, Zitrone, Limette, Orangen, Guave, Passionsfrucht, Kaki, Litchi, Pitahaya

Ethylen wird von einer Reihe von Früchten während des Reifeprozesses abgegeben und stimuliert den Reifevorgang.