Kohärente Atmung ist eine Atemtechnik,
bei der die Atemfrequenz auf sechs Atemzüge pro Minute reduziert
wird, wodurch der Körper leichter zur Ruhe kommt. Normalerweise
atmet der Mensch etwa fünfzehn Mal pro Minute.
Der Atemrhythmus der Resonanzatmung ähnelt hingegen eher dem Atemrhythmus
von meditierenden und erfahrenen Yogis, während der Meditation.
Beide Methoden sind geeignet, das Nervensystem zu beruhigen und
die Atmung in Bezug auf Stressabbau zu verbessern.
Kohärente Atmung ist eine Atemtechnik, bei der mit einer
gleichmäßigen Frequenz von ca. 5-6 Atemzügen pro Minute
geatmet wird. Dies fördert das Gleichgewicht zwischen Sympathikus
und Parasympathikus und verbessert die Herzfrequenzvariabilität
(HRV).
Sympathikus und Parasympathikus gehören zum vegetativen Nervensystem
und sind funktionell einander entgegengesetzt: Während der
Sympathikus den Organismus auf erhöhte Aktivität einstellt
("fight or flight"), überwiegt der Parasympathikus
in Ruhe- und Regenerationsphasen ("rest and digest").
Die kohärente Atmung sollte täglich für mindestens 10 Minuten
durchgeführt werden. Je länger die Atemübungen, desto besser.
Um die beste Wirkung zu erzielen, werden oft Sitzungen von
zwanzig bis dreißig Minuten empfohlen, wobei eine langsame
Steigerung sinnvoll ist. Die Atmung wird sich dieser Atemfrequenz
allmählich leichter anpassen oder in Entspannungsphasen grundsätzlich
in dieser Richtung verlaufen.
Die Dauer der Ein- und Ausatmung ist ungefähr gleich,
jeweils vier bis fünf Sekunden. Es ist aber auch möglich,
einen Atemrhythmus zu wählen, bei dem die Ausatmung etwas
länger ist als die Einatmung.
Wirkung
- Beruhigt das Nervensystem fördert die emotionale Stabilität.
- Fördert gesunde Durchblutung und Sauerstoffversorgung.
- Hilft bei Stress, Schlafstörungen u.a.
- Senkt den Blutdruck fördert einen besseren Schlaf.
- Gibt bei regelmäßiger Anwendung mehr Energie.
- Sorgt für emotionale Ausgeglichenheit.
- Entspannt Körper und Geist, reduziert Ängste.

Anwendung
- Langsam und tief durch die Nase einatmen (ca. 5 Sek.).
- Idealerweise langsam durch die Nase oder leicht geöffnete
Lippen ausatmen (ca. 5 Sek.).
- Rhythmus beibehalten.
- Aufrecht sitzen, Schultern und Bauch entspannen, ausatmen.
- Fünf bis sechs Sekunden lang sanft durch die Nase einatmen,
Bauch dehnen und unteren Lungenbereich füllen. Ohne Pause
immer gleich lang sanft durch die Nase ausatmen, Bauch einziehen,
Lungen leeren.
- Mindestens zehnmal wiederholen, mit etwas Übung auch öfter.
- Die Atmung sollte ein gleichmäßiges Fließen sein, man
kann sie sich wie einen Kreislauf vorstellen.

Bei der 4-7-8-Atemtechnik wird vier Sekunden lang eingeatmet,
sieben Sekunden lang die Luft angehalten und acht Sekunden
lang ausgeatmet. Diese spezielle Atmungssequenz hilft, den
Herzschlag zu verlangsamen, den Blutdruck zu senken und ein
Gefühl der Entspannung und Ruhe zu fördern.
Die 4-7-8 Atemübung wurde von Dr. Andrew Weil, einem renommierten
Arzt und Experten für ganzheitliche Medizin, auf der Grundlage
einer alten yogischen Praxis namens Pranayama
entwickelt.
Durch die Anwendung der 4-7-8 Atemtechnik können Stress und
Angst abgebaut und ein Zustand der Entspannung erreicht werden.

4-7-8-Atmung zum Einschlafen
Die regelmäßige Anwendung der 4-7-8 Atemtechnik kann viele
Vorteile für den Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden haben.
Dazu gehören eine verbesserte Schlafqualität, schnelleres
Einschlafen, Abbau von Stress und Ängsten sowie Entspannung.
Individuelle Betreuung:
Bei Bedarf hilft regelmäßige und individuelle Unterstützung,
um auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben.

Ernährungsberatung und Stressprävention
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