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Wein Frankreich / Pomerol

   
Obwohl schon die Römer Wein in Pomerol anbauten, war dieser Ort für lange Zeit lediglich für guten, einfachen Wein bekannt.
Heute erzielen seine besten Weine den gleichen Preis wie die besten Medoc-Sorten.
Gut 40 Kilometer östlich von Bordeaux an der Dordogne, fast in den Außenbezirken der alten Hafenstadt Libourne, liegt Pomerol.
Die meisten Familien sind Weinbauern und die Häuser liegen verstreut und inmitten ihrer Weinberge.
Pomerol liegt auf einem Kiesplateau. Im westlichen Teil ist der Boden sandhaltig, im Osten, wo die Gemarkung an die von St-Emilion angrenzt, lehmhaltig.
Die besten Lagen sind im östlichen Teil, und zwar so dicht an der Grenze zu St-Emilion und unter so gleichartigen Bedingungen, daß man keinen Unterschied feststellen kann.
Dennoch wird behauptet, die Pomerols seien mit die edelsten, vollmundigsten, am unmittelbarsten ansprechenden roten Bordeaux.
   Bordeaux (Stadt)Pomerol
Sie sind tiefdunkel, ohne jedoch den Säure- und Tanningehalt zu haben, der oft mit dieser Farbe verbunden ist, haben ein angenehm reifes Bukett und zeigen zuweilen alle ihre Eigenschaften sehr ausgeprägt, nämlich den Charakter eines großen Weins.
Über die Frage, welches die hervorragendsten Lagen in Pomerol sind, herrscht ziemliche Einmütigkeit. Viele nennen Pétrus an erster Stelle. Das daneben gelegene Vieux-Château Certan gilt als ähnlich gut. Dann folgen in einem dichten Feld La Fleur-Pétrus, La Conseillante, La Fleur, L'Evangile, Trotanoy, Petit-Village, Certan-de-May.
Es wäre falsch, die eine Gruppe zu sehr von der anderen abzuheben denn auch Latour-Pomerol, L'Eglise-Clinet, Le Gay, Clos l'Eglise, La Croix-de-Gay, Clos René, Nenin und Gazin liefern alle sehr gute Qualität.
Ein weiterer Vorteil, der sicherlich mit dazu beiträgt, daß Pomerol diese Karriere gemacht hat, ist die Tatsache, daß sein Wein für einen Bordeaux erstaunlich schnell ausbaut. Die führende Traube ist hier nicht die Cabernet Sauvignon, deren Wein erst nach einer tanninreichen Jugend seine endgültige Finesse erlangt.
In Pomerol und St-Emilion ist es die Merlot-Traube, die zweitwichtigste Sorte des Medoc, die am meisten angebaut wird.
Die großen Weine enthalten etwa 70 bis 80 Prozent Merlot und 20 bis 30 Prozent der örtlichen Cabernet-Variante Bouchet. Merlot-Wein ist im allgemeinen weicher als Cabernet. Dank des im Vergleich zum Médoc ziemlich fetten Bodens erreicht sie hier die Wärme die für den Pomerol kennzeichnend sind. Selbst der beste Pomerol hat sein ganzes Bukett und seine endgültige Feinheit bereits nach zwölf oder fünf zehn Jahren entwickelt. Die meisten sind schon mit fünf Jahren ansprechend, im Gegensatz zu den acht bis neun Jahren, die ein Médoc braucht.
 
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