
Wein - Frankreich / Côte de Beaune: Santenay |
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Die Côte de Beaune beginnt bei den Dörfern
Sampigny, Dézize und Cheilly mit der bekannten Lage Les Maranges,
an der alle drei Gemarkungen ihren Anteil haben und setzt sich dann
in der Gemeinde Santenay fort. Hinter der Kleinstadt Santenay schwenkt
die Côte nach Norden und nimmt ihre charakteristische Osthanglage
ein.
Dieser Südzipfel ist der geologisch eigentümlichste Teil der Côte de Beaune und in mancherlei Hinsicht typisch für den übrigen Bezirk. Starke Verwerfungen der Gesteinsschichten führen in Santenay zu einem abrupten Wechsel der Boden- und Unterboden-gruppen. Stellenweise gleicht diese Gemarkung Teilen der Côte de Nuits und liefert einen langlebigen, kräftigen Rotwein, an anderen Stellen wächst ein mehr für die Côte de Beaune typisch leichter Wein. Les Gravières und La Commune sind die besten Lagen von Santenay. Der bekannte Clos de Tavannes ist Teil von Les Gravières. |
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Der Charakter dieser hervorragenden Rotweinlagen
setzt sich weiter bis nach Chassagne-Montrachet hinein fort, wenngleich
der Name Montrachet so fest mit Weißwein verknüpft ist, daß kaum jemand
dort Rotwein vermutet. Doch in den Weinbergen südlich des Dorfes Chassagne
wächst zumindest etwas Rotwein, Morgeot, La Boudriotte und Clos St-Jean
sind die bekanntesten Lagen. Tatsächlich weiß niemand genau, warum sich
der Weißwein in diesem Bezirk so stark durchgesetzt hat.
Eine Theorie besagt, die Winzer hätten versucht, den Erfolg von Le Montramchet (seit dem 16. Jh. für seinen Weißwein berühmt) zu kopieren. Auch eignet sich die Chardonnay recht gut für steinigen Boden, der sich besonders in Meursault findet. Was auch immer der Grund gewesen sein mag, Chassagne-Montrachet ist vor allem für seinen zugleich trockenen, goldfarbenen und blumigen Weißwein weltbekannt. |
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