
Wirsing |
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Wirsing ist bei uns seit dem 18. Jahrhundert bekannt.
Zuerst hieß er Savoyer Kohl denn er stammt aus dem westlichen
Oberitalien, das damals unter der Herrschaft der Savoyer stand. Später
wurde aus dem Savoyer Kohl der Welschkohl, schließlich der Wirsing (vermutlich
von "verza" abgeleitet, wie der Wirsing damals in Italien genannt wurde).
Seine ursprüngliche Herkunft ist in der Englischen und holländischen
Bezeichnung erhalten geblieben, wo er noch heute savoye kool bzw. savoy
cabbage heißt. Aber auch in Frankreich, wo man ihn chou de Milan (Mailänder
Kohl) nennt.
Die Italiener schätzen ihren Wirsing noch immer sehr als Zutat in Suppen und Eintöpfen, wie zur "Minestra di verdura" und zur "Minestrone". Wirsing ist heute praktisch das ganze Jahr über erhältlich. Wenn der einheimische Kohl verbraucht ist, kommen Importe aus Italien, Frankreich und Holland auf den Markt. Der Winterwirsing wird fast übergangslos vom frühen Frühwirsing (Ende April / Anfang Mai) abgelöst. Der Frühwirsing ist ebenso zart und schmackhaft wie Wirsing der im Herbst geerntet wird, aber um einiges teurer. |
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Nicht nur in der Farbe unterscheiden sich die einzelnen Wirsingsorten. Die Blätter sind zwar immer kraus, die Köpfe aber können sowohl rund als auch platt sein. Gelber Wirsing ist vollkommen geschlossen, grüne Köpfe sind weiter geöffnet. |
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Rahmwirsing |
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Aus dem Wirsingkohl den Strunk kegelförmig herausschneiden
und die äußeren Blätter entfernen. Die restlichen Blätter in Salzwasser
5 Minuten blanchieren und zum Abtropfen auf Küchenpapier legen. Die
dicken Blattrippen keilförmig herausschneiden. Die Blätter aufeinanderlegen,
in feine, etwa 5 cm lange Streifen schneiden. |
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