
Radieschen |
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Radieschen sind keine zwergwüchsigen Rettiche, sondern
mit dem Rettich lediglich entfernt verwandt. Im Gegensatz zum frühgeschichtlich
nachgewiesenen Rettich tauchen Radieschen in Europa erst am Ende, des
Mittelalters auf.
Radieschen gibt es bei uns, wie mittlerweile fast jedes europäische Gemüse, das ganze Jahr über. Sie kommen außerhalb der Saison aus Treibhäusern: Länglich oder rund, prall, knallrot, dafür im Geschmack aber eher neutral ohne sonderliche Schärfe. Was für die im Freien gewachsenen nicht gelten muß. Von Juni bis Oktober sind sie erhältlich und tragen die Kraft des Sommers in Form von Schärfe und Würze in sich. Die Handelsklasse 1 schreibt für ein Radieschen folgendes vor: Einheitlich in Form und Farbe, frisches, volles Laub, gewaschen, nicht geplatzt und frei von sonstigen Fehlern. Radieschen werden im Einzelhandel üblicherweise bundweise angeboten; lose Radieschen ohne Laub (wahlweise mit oder ohne Wurzel) dürfen aber auch in Kleinpackungen mit 100 g Mindestgewicht verkauft werden. |
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Rettich Pflanzrettiche sind etwa 30 cm lang und in der Form walzenförmig. Sie haben eine sehr gute Innenqualität, d. h. feine, engliegende Zellen, die nicht "pelzig" werden. Sie haben einen großen Schaft und einen geringen Wurzelanteil. Pflanzrettiche wachsen auch im Treibhaus, sind aber schmackhafter, wenn sie in der Zeit von Juli bis Oktober vom Feld geerntet werden. Hauptsächlich im süddeutschen Raum gibt es eine Rettich-Spezialität: Roter Rettich. Recht scharf im Geschmack wir von Sommer bis in den Herbst im Freiland geerntet. |
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