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Porree / Lauch

   
Porree ist ein Verwandter der Zwiebel und sein Ursprung wird in der Mittelmeerregion vermutet. Man geht davon aus, daß es sich um eine Züchtung aus der Perlzwiebel handelt. Wann man allerdings auf die Idee gekommen ist, eine Pflanze zu züchten, die den angenehm süßlichen, würzigen Geschmack der Zwiebel besitzt, nicht aber ihre Schärfe ist nicht bekannt. Schon im alten Assyrien und in Ägypten schätzte man den langen Zwiebelverwandten. Porree unterscheidet sich wesentlich von seinen Verwandten, denn seine Zwiebel ist kaum ausgeprägt, dafür sind seine "Häute" in die Länge gezogen und bilden einen langen, weißen "Stengel" mit grünem Ende. Vor allem das weiße vom Stengel wird in der Küche verarbeitet, der grüne Teil findet Verwendung als Suppengrün.
  Porree / Lauch
Sommerporree ist in der Regel zärter als der dickere, kräftige Winterporree. Die EG-Vermarktungsnorm unterscheidet zwischen Früh-, Sommer-, Herbst und Winterlauch. Auch stärkere Fröste können den Freilandkulturen nichts anhaben. Ab Mitte Mai besteht allerdings die Gefahr, daß der überwinterte Lauch in die Blüte übergeht und somit unverkäuflich wird.
Lauch war lange Zeit ein typisches Gärtnerprodukt. Die Stangen wurden damals noch einzeln mit dem Spaten ausgestochen, gesäubert und von Hand geputzt. Heute hat die Vollmechanisierung Einzug gehalten, und der Anbau erfolgt "industriell" auf Großflächen. Nach dem Pflanzen mit Pflanzmaschinen wird die Kultur mehrmals per Pflug angehäufelt, um einen möglichst großen Weißanteil, also einen möglichst bleichen Schaft zu erhalten.
Porree zählt wie Zwiebel oder Sellerie zu den sog. Würzgemüsen, man kann ihn als Gemüse, als würzige Beilage oder auch als Gewürz im klassischen Sinne verwenden. Er ist außerdem Bestandteil des Suppenkraut. Porree anstelle von Zwiebeln nimmt man zu vielen Gerichten, wenn es etwas milder sein soll, z. B. in Muschelsud um den zarten Eigengeschmack der Muschel hervorzuheben, bei Fisch und Krustentieren sowie in der chinesischen/asiatischen Küche. Dabei wird Porree meist in feine Streifen (Juliennes) oder Würfel (Brunoises) geschnitten.

Würzkombinationen mit Porree:
Er ist nahezu universell verwendbar und paßt sowohl zu kräftigen Gewürzen wie Lorbeer, Wacholder, Thymian oder Rosmarin als auch zu feinen Kräutern wie Kerbel oder Estragon.

Porree ist reich an Kalium und Eisen. Seine ätherischen schwefligen Öle haben zudem eine günstige Wirkung auf unsere Verdauungsorgane.

Hinweis: Zu beachten ist, daß sich die Aromastoffe des stark duftenden Alliumgewächses schon nach kurzer Zeit auf andere Produkte, wie Fette, Früchte, Beerenfrüchte übertragen. Lauch (wie Zwiebeln & Knoblauch) also immer getrennt von anderem Obst und Gemüse lagern.

 
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