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Möhren / Karotten

   
Speisemöhren sind zu recht als sehr gesundes Gemüse bekannt. Das gilt besonders für junge Möhren, die in den Sommermonaten reif werden. Diese jungen Möhren werden oft als Karotten bezeichnet, was nicht ganz richtig ist. Denn Karotten sind die runden, zarten Verwandten der Möhre, die immer eine spitz auslaufende oder zylindrische Wurzel hat.
Verantwortlich für den gesundheitlichen Wert ist vor allem das Karotin, die Vorstufe von Vitamin A, das in der Möhre geradezu verschwenderisch vorhanden ist. Karotin wird allerdings nur mit Hilfe von Fett im Körper zu Vitamin A umgewandelt, deshalb sollten man Möhren immer mit etwas Öl oder Butter zubereiten.
  Möhren
Möhren, Mohrrüben, gelbe Rüben oder Wurzeln heißen die langen, spitzen oder walzen- förmigen gelben Gewächse, die zu den nahrhaftesten, vitaminreichsten und zugleich schmackhaftesten Gemüsen zählen. Karotten sind die zarteren Schwestern der Mohrrübe. Sie haben kurze, gedrungene, fast eiförmige Wurzeln. Der botanische Name, Daucus carota L. leitet sich aus dem wichtigsten Bestandteil der Möhre ab, dem Karotin.
Mohrrüben sind leicht verdaulich, gelten als blutreinigend, blutbildend und wachstums- fördernd. Sie wirken heilend auf Magen und Darm, fördern die Durchblutung der Schleimhäute und werden deshalb bei Rheumaerkrankungen empfohlen. Außerdem stärken sie die Sehkraft bei Dunkelheit.

100 g Möhren enthalten 1 g Eiweiß, 0,2 g Fett und 7,3 g Kohlenhydrate = 146 Joule (35 Kalorien), außerdem 8,5 mg Provitamin A (Karotin), Vitamin B1, B2 und C. Kalium, Calcium und Phosphor sind die wichtigsten Mineralstoffe. 50 g Möhren können (mit etwas Fett) bereits den täglichen Bedarf an Vitamin A decken.
Frische Möhren bekommt man das ganze Jahr hindurch, Karotten gibt es nur im Frühjahr oder Frühsommer. Im Winter stammen die Möhren zum Teil aus Deutschland, wo sie eingelagert werden, dazu kommen Freilandmöhren aus Frankreich, Italien, Algerien und weiteren Mittel- meerländern. Im Frühjahr gibt es junge Treibhausmöhren und -karotten zuerst aus Holland, im Frühsommer dann auch aus deutschen Treibhäusern. Am reichlichsten und preiswertesten ist das Angebot im Herbst, wenn die Herbst- und Wintermöhren geerntet werden. Frühe Möhren und Karotten werden als Bundmöhren mit Grün verkauft. Feine Fingermöhren werden immer mit Grün angeboten.

  Tournierte Fingermöhre

Der typische Möhrengeschmack kommt am besten heraus, wenn die Möhren mit wenig Wasser, Zwiebelwürfeln, Salz und einer Prise Zucker gedünstet werden. Beliebig mit wenig weißem Pfeffer und Muskat würzen und mit Butter und evtl. gehackter Petersilie verfeinern.
Weiter Variationen:
Mit karamelisiertem Zucker oder Honig
Mit Orangensaft oder Zitronensaft und Ingwer (etwas Zimt) abschmecken
Mit geröstetem Sesam bestreuen
Kräuter wie Estragon, Basilikum, Dill, Kerbel oder Minze zugeben.

Möhren lassen sich gut mit anderen Gemüsen kombinieren, z. B. mit Erbsen, gedünsteten Zwiebeln, weißen Bohnen oder Weißkohl. Die bekannteste Kombination ist Leipziger Allerlei aus Karotten, Erbsen, Spargel und Morcheln. Rohe Möhren sollten immer fein zerkleinert sein.
Unentbehrlich sind Möhren als aroma- und farbgebende Zutat für Fonds, Brühen und Suppen.

 
Kürbis
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   (Oktober / März)
 
Sellerie
Knoblauch
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Kürbis
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Weißkohl
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Sellerie
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