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Fenchel |
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Nicht nur die Italiener verstehen es, den Gemüsefenchel
(eines ihrer Lieblingsgemüse), auf immer neue Art auf den Tisch zu bringen.
Gekocht oder gedünstet, in pikanten Saucen zu Fleisch und Fisch, mit
Käse, roh in Salaten oder einfach so, ohne alles. Auch bei uns
hat sich der Gemüsefenchel mittlerweile fest ins Gemüseangebot
am Markt integriert.
Als Gewürz und in der Medizin hat Fenchel allerdings schon eine längere Tradition. Durch seine Würzkraft war er bereits im Altertum geschätzt. Wie auch dem Sellerie, sprach man dem Fenchel mythische Bedeutung zu. Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler, zu denen auch Kümmel, Dill, Petersilie, Koriander, Kerbel, Liebstöckel und Anis zählen. Wildfenchel wächst in trockenen und steinigen Gegenden des Mittelmeerraums. Der Gartenfenchel (bot.: Foeniculum vulgare var. dulee) wird seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzpflanze kultiviert. Aus seinen kleinen Früchten gewinnt man das aromatische Fenchelöl, das als Aromazusatz für Liköre und für medizinische Zwecke verwendet wird. |
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Beim Gemüsefenchel (bot.: Foeniculum vulgare var. azorieum)
spielen nicht die Samen die Hauptrolle, sondern die verdickten Blattansätze.
Sie wachsen zwiebelähnlich zu einer flachen Knolle zusammen. Darum wird
Gemüsefenchel auch manchmal Zwiebelfenchel genannt. Verwendung & Zubereitung
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