
Gorgonzola |
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Gorgonzola wird in zylindrischer Form mit einem Gewicht
zwischen 6-13 kg aus Kuhmilch hergestellt. Dem
Käsebruch werden Kulturen des Penicillium
gorgonzola beigefügt. Um das Schimmelwachstum zu unterstützen,
werden die Laibe während der Reifung mit Edelstahl- oder Kupfernadeln
durchbohrt, so daß Sauerstoff in den "Teig" gelangt.
Die Rinde wird regelmäßig mit Salzwasser abgewaschen. Je nach Typ reift
der Gorgonzola zwischen zwei Monaten (mild) bis zu einem Jahr (würzig).
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Gorgonzola gilt zwar nach dem Fettgehalt i. Tr. (mindestens
48-55 %) noch als halbfester Schnittkäse,
aber mit seinem cremigen, fast streichfähigen Teig ähnelt er eher einem
Weichkäse. Der Geschmack ist würzig, aber sehr viel milder als der von
Roquefort oder Stilton.
Gorgonzola vor dem Essen temperieren, aber häufigen Temperaturwechsel vermeiden. Er schmeckt am besten pur, zu Weißbrot oder Cräckern. Als begleitendes Getränk eignen sich leichte bis mittelschwere Rot-, und gehaltvolle Weißweine. Gorgonzola-Sauce 300 ml Schlagsahne, 200 g Gorgonzola, 100 ml Milch, 1 Zwiebel, Butter, Salz, Pfeffer, Muskat, evtl. Petersilie. Zwiebelwürfel in Butter andünsten. Mit Sahne und Milch angießen. Zerkleinerten Gorgonzola in der Sauce schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer und etwas Muskat würzen. Paßt zu Pasta wie Penne, Ravioli oder Spaghetti. Mit Petersilie garnieren. |
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