|
|

Physalis / Kapstachelbeere |
||||||||||||||||||
|
Über die Herkunft der einjährigen Pflanze ist
man sich nicht ganz einig. Während einige glauben, sie sei in Südamerika
beheimatet, vertreten andere die Meinung, sie stamme aus China oder
Japan. Zusammen mit Tomate, Aubergine, Paprika und Kartoffel gehört
die Physalis zur großen Familie der Nachtschattengewächse. Ursprünglich
wurde die dekorative Physalis als Zierpflanze für den Garten gezüchtet.
Die Frucht ist unter anderem als Kapstachelbeere bekannt, da eine eng
verwandte Sorte, seit über einem Jahrhundert in großem Umfang am Kap
der Guten Hoffnung in Südafrika kultiviert wird.
|
![]() |
|||||||||||||||||
|
Auf dem amerikanischen Kontinent ist die Physalis
mit über hundert Arten vertreten, in Europa kennt man sie wild
durch die Lampionblume welche auf Waldlichtungen gedeiht. Die Beeren
der europäischen Lampionblume sind ungenießbar, die Pflanzen selbst
ist wegen ihrer orangefarbenen Blütenkelche als Trockenblume recht beliebt.
Die Physalis ist eine rote, orangefarbene oder grünlich gelbe Frucht und etwas kleiner als eine Kirsche. Sie wird von einer papierdünnen sandfarbenen Membran umhüllt, die nicht eßbar ist. Es gibt weit über 100 verschiedene Sorten dieser süß schmeckenden Beere, deren Fruchtfleisch einen leicht säuerlichen Nachgeschmack hinterläßt. Die Frucht enthält Samen, die ebenfalls eßbar sind. Die Physalis wird vor allem in Afrika, Südamerika, Indien und Java angebaut und in die ganze Welt exportiert. Weitere Anbauländer sind Australien, Kenia, Indien, Neuseeland, die USA und Südfrankreich. Die Haupterntezeit ist von Dezember bis Juli und die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach, sie zählen somit zu den nichtklimakterischen Früchten. Die Kapstachelbeere ist reich an Vitamin C, B1, Provitamin A, und Eisen. Mit aufgeblätterter Hülle eignen sich Kapstachelbeeren besonders gut zum Dekorieren von Dessert und Süßspeisen, was durch die Kombination mit Schokolade noch unterstrichen wird. Denn der fein-säuerliche Geschmack ergänzt sich hervorragend mit dem Schmelz von Zartbitter-Schokolade. Physalis in Schokolade 1 Schälchen Physalis, 200 g Zartbitter-Schokolade/Kuvertüre Die Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen. Die Beeren aufblättern , aber nicht von Stiel entfernen. In die warme Schokolade eintauchen, auf Backpapier legen und auskühlen lassen. |
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||