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Pfirsich

   
Da der Pfirsich in Persien reichlich wuchs, nahm man lange an, daß er dort beheimatet sei und nannte ihn deshalb Prunus persica also Persischer Apfel. Er gelangte später über Persien nach Griechenland und anschließend durch die Römer weiter nach Mitteleuropa. Ursprünglich kommt der Pfirsich aber aus China.
Der winterkahle Pfirsichbaum, der zur selben botanischen Familie gehört wie Mandel, Aprikose, Kirsche und Pflaume, erreicht eine Höhe von 5 bis 8 m und bevorzugt im Allgemeinen ein eher warmes Klima. Einige Sorten tolerieren aber auch gemäßigte Temperaturen. Zu Beginn des Frühjahrs, in wärmeren Gefilden schon im Spätwinter, ist er mit rosaroten Blüten übersät.
  Pfirsich

Die schmalen, etwa 6 cm langen, mittelgrünen Blätter entwickeln sich erst später. Die flaumige gelbliche Schale des Pfirsichs ist relativ dünn und manchen Sorten bekommen einen leuchtend roten Schimmer, noch ehe die Frucht reif ist. Das relativ feste, saftig süße Fruchtfleisch ist gelb oder hellgelb, wobei Früchte mit hellgelb/weißlichem Fleisch zwar leichter verderblich, dafür aber süßer und saftiger sind als gelbfleischige Sorten. Weniger verbreitet sind hocharomatischen rotfleischigen Sorten, die den Farbstoff Anthocyan enthaltenden, da diese extrem druckanfällig sind. Im inneren der Pfirsichs befindet sich ein holziger, etwa 3 cm langer "Stein", der wiederum einen etwa Mandelgroßen (Samen-) Kern mit geringfügigem Blausäureanteil enthält. In Mitteleuropa wird der Pfirsich wegen seines Wärmebedürfnisses vor allem in Weinbaugebieten (Weinbergpfirsich) angebaut. Zu den weltweit größten Pfirsichproduzenten gehören Italien, die Vereinigten Staaten, China und Griechenland.
Pfirsiche sind extrem druck- und stoßanfällig. Sie benötigen daher eine äußerst schonende Behandlung von der Ernte bis zur Vermarktung. Ideal, jedoch kostenintensiv, ist das Pflücken direkt in Verkaufssteigen was in einigen Regionen Frankreichs üblich ist. Glasige Früchte sind ein Zeichen dafür, daß die Partie zu langer Zeit zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt wurde.

Pfirsich-Chutney

100 g Rosinen, 100 ml Sherry, 1 kg reife Pfirsiche, 2 mittl. Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, etwas frischer Ingwer, 120 g Zucker, 12 g Salz, 4 Pimentkörner, 1 TL Korianderkörner, 1 TL Senfkörner, Getrocknete Chilischote, 1/8 l Sherry-Essig.

Die Rosinen waschen, abtropfen lassen und mit Sherry bedeckt quellen lassen. Pfirsiche in kochendem Wasser blanchieren (überkochen), kalt abschrecken und häuten. Pfirsiche halbieren, Steine auslösen, in Stückchen schneiden und in einen Topf geben. Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein würfeln und zufügen. Ingwer schälen und nach Geschmack dazu reiben. Rosinen mit dem Sherry, Zucker und Salz zufügen. Piment, Koriander und die Senfkörner in einem Mörser grob zerdrücken. Entkernte, fein gewürfelte Chilischote und dem Essig ebenfalls zugeben. Alles zum Kochen bringen und im offenen Topf bei milder Hitze etwa 25 Minuten dicklich einkochen. Das Chutney in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Läßt sich im Kühlschrank zwei bis drei Monate aufbewahren. Paßt gut zu kurzgebratenem Geflügel oder Schweinefleisch.

Druckversion Pfirsich-Chutney

 
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