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Orangen / Apfelsinen

   

Deutschlands Orangenlieferant Nummer eins ist Spanien. Etwa die Hälfte der von uns konsumierten Früchte wachsen dort. Der Rest kommt im wesentlichen aus Italien, Israel, Marokko und Griechenland. Kaum ins Gewicht fallen Importe aus Übersee, Kalifornien und Südafrika.
Obwohl Orangen wegen ihrer Fruchtsäure ausgesprochen erfrischend sind und darum auch ausgezeichnet in die warme Jahreszeit passen, gelten sie bei uns seit eh und je als typische Winterfrucht.

  Blutorange

Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, denn schließlich besitzen Orangen daß, was man gerade im Winter besonders benötigt: Reichlich Vitamin C zur Vorbeugung gegen Erkältungen, viel Vitamin A und B und nicht weniger als 10 Mineralstoffe (in erster Linie Phosphor und Eisen).

Es ist relativ einfach einen Überblick über die verschiedenen Sorten zu bekommen. Unter den sogenannten blonden Apfelsinen - Fachausdruck für Früchte mit heller Schale und hellem Fruchtfleisch - ist die Navel die Hauptsorte. Sie ist rund, groß, leicht schälbar und süß mit kräftigem Zitrusgeschmack. Spanische Früchte sind in der Regel etwas würziger und herber, marokkanische süßer und milder. Eine weiter blonde Sorte ist die Shamouti, besser bekannt unter ihrem Markennamen "Jaffa"-Orange. Sie ist die säureärmste und süßeste unter den Orangen, leicht zu schälen und zu segmentieren.

Geschmacksintensiver als die Blonden sind die Blutorangen, so benannt, weil ihr Fruchtfleisch und manchmal auch die Schale, blutrot gefärbt ist. Oft aus Italien kommt die kleine, dickschalige Sorte Moro und die größere, dünnschalige Sorte Tarocco.
 

Die meisten bei uns erhältlichen Orangen sind behandelt, das heißt ihre Schale ist gewachst und mit einem Konservierungsstoff versehen (Diphenyl oder Orthophenylphenol). Wer Früchte mit unbehandelter Schale benötigt, muß Orangen nehmen, die keinen Vermerk tragen bzw. entsprechend gekennzeichnet sind. Die Größensortierung erfolgt nach dem größten Querdurchmesser. Orangen, die eine Mindestgröße von 53 mm nicht erreichen, sind von der Vermarktung als Frischware ausgeschlossen.
 

Orangen mit Laub sind als besondere Aufmachung zulässig. Der mit der Frucht verbundene Zweig muß kurz sein und sollte nur gesunde und saubere Blätter aufweisen.

Orangeat

Orangeat ist die kandierte Schale der Bitterorange oder Pomeranze. Es wird auf dieselbe Weise wie Zitronat hergestellt. Aus der Bitterorange stellt man übrigens nicht nur Orangeat her, sondern auch die Orangenmarmelade, die vor allem in England sehr beliebt ist.
 

Mandarine

Die Mandarine ist eine kleine, manchmal kernreiche, leicht schälbare Apfelsinenart, die wegen ihres besonderen Aromas sehr geschätzt wird. Sie gehört wie auch Tangerinen, Satsumas, Klementinen und deren Kreuzungen zu den sogenannten "kleinen" Zitrusfrüchten. Als besondere Aufmachung sind die Früchte gelegentlich mit Laub erhältlich. Das Fruchtfleisch der Mandarine enthält weniger Säure als das der Apfelsine und schmeckt daher besonders süß. Der Mandarinenbaum (Citrus nobilis) wird insbesondere auf Malta und Sizilien gezogen.
  Mandarine


Klementine

Die Klementine ist eine Kreuzung aus Mandarine und Bitterorange und wurde zu Beginn unseres Jahrhunderts in Algerien gezüchtet. Die rötlich-orange gefärbte Schale läßt sich leicht ablösen. Das Fruchtfleisch ist saftig, leicht säuerlich und duftet nicht so intensiv wie das der Mandarine. Während manche Sorten kernlos sind, enthalten andere mehrere Kerne. Die Klementine wird vor allem auf Korsika, in Spanien, Italien, Algerien, Marokko und Israel angebaut.

Satsuma

Die Satsuma kommt aus Süd-Japan, ist klein, völlig kernlos und wird häufig zu Konserven verarbeitet. Angebaut wird sie heute neben Japan, in Spanien, China, Korea, Türkei, am Schwarzen Meer, in Südafrika und Südamerika.

Tangerine

Die Tangerine ist eine Kreuzung (wie auch die Klementine) aus Mandarine und Bitterorange. Sie wurde nach der marokkanischen Hafenstadt Tanger benannt, wo lange Zeit ein Großteil aller Mandarinen verschifft wurde. Die meisten Tangerinen werden heute im Südosten der USA angebaut. Im Vergleich zur Mandarine ist ihre Schale meist dunkler gefärbt und hat einen leicht rötlichen Schimmer, lassen sich aber ebenso leicht schälen.

 
Blutorangen-Parfait

Für ca. 6 Portionen:
40 g gehackte Mandeln, 4 Eigelb, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1/41 Blutorangensaft (aus 4-5 Früchten), 1/21 Schlagsahne, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Orangen zum Garnieren

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett oder im Ofen goldbraun rösten. Das Eigelb mit Zucker, einer Prise Salz und 3 EL heißem Wasser im heißen Wasserbad mit einem Schneebesen cremig aufschlagen. Anschließen unter Rühren nach und nach den Orangensaft zugießen. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und mit einem Teigschaber unter die Creme ziehen. Zum Schluß die Mandeln unterheben. In eine Form gießen und mindestens 6 Stunden gefrieren lassen. 10 Min. vor dem Servieren herausnehmen und in den Kühlschrank stellen. Aus der Form stürzen und mit Orangenfilets garnieren.

Druckversion Blutorangen-Parfait

 
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