|
|

Melonen |
||||||||||||||||||
|
Trotz ihres gemeinsamen Familiennamens sind Wasser-
und Zuckermelone (z.B. Netzmelone oder Cantaloupe-Melone) nur weitläufige
Verwandte. Die Zuckermelone gehört zu den Gurkengewächsen, die Wassermelone
bildet einen selbständigen Zweig in der großen Familie der Kürbisgewächse,
zu der beide gehören. Was sie noch gemeinsam haben: Beide sind einjährige,
kriechende Rankgewächse mit großem Wärmebedürfnis, deshalb werden sie
in unserem Klima nicht heimisch werden. Wassermelonen lassen sich in
Nordeuropa nicht anbauen, Zuckermelonen zieht man nördlich der Alpen
fast nur im Treibhaus.
|
|
|||||||||||||||||
|
Als Ursprung der Wassermelone wird das tropische bis
subtropische Afrika angenommen. Botanisch zählen Wassermelonen zu den
Gemüsen, werden jedoch in den meisten Ländern agrarstatistisch und nach
allgemeinem Verständnis als Obst geführt. Wesentlich aromatischer und zugleich reicher an Nährstoffen und Vitaminen sind Zucker- melonen. Man unterscheidet bei den Zuckermelonen drei Grundtypen, wobei sich die Grenzen manchmal verwischen, weil es viele Kreuzungen der einzelnen Sorten und der Gruppen untereinander gibt. Zu den drei Grundtypen gehören die glatten Melonen, die Netzmelonen und die Cantaloupe-Melonen. Der Melonen-Anbau erfolgt in allen wärmeren Ländern,
vor allem in den Mittelmeerländern Spanien, Frankreich, Portugal und
Italien. Zuckermelonen sind ganzjährig im Angebot mit Hauptsaison im
Sommer. Außereuropäische Importe erhalten wir je nach Saison aus Südafrika,
Israel, Neuseeland, Mittel- und Südamerika. Die Früchte sind länglich und das Fruchtfleisch kann grün, weiß, gelb
oder rötlich sein. Cantaloupe-Melone Cantaloupe-Melonen stammen ursprünglich aus Cantalupo
bei Ascona in Italien. Die runden, manchmal flacherene Früchte sind
stark gerippt, auf den Rippen sitzen warzenähnliche Erhebungen, daher
auch der Name Warzenmelone. Charentais-Melone Die zur Gruppe der Kantaloupen gehörende Charentais-Melone
(aus Frankreich) hat sehr dunkel-orangefarbenes Fruchtfleisch. Die Schalenfarbe
variiert von weißgrün bis sandgelb und ist meist durchzogen von dunkelgrünen
Streifen. Die glatte Haut ist durch Rippen deutlich markiert. Diese
süßen und aromatischen Melonen erinnern im Geschmack an Papayas. |
||||||||||||||||||
|
Netzmelone Die Netzmelone hat ihren Namen von dem korkartigen,
weißlich bis hellbraunen Netz, das die Schale überzieht. Das orangefarbene
Fleisch schmeckt je nach Sorte mehr oder weniger aromatisch. Galiamelone Die Galiamelone (Variante der Netzmelone) hat ein Gewicht von ca. 1,5 Kilogramm und eine grünlich gefärbte Rinde, die mit einer netzartigen Struktur überzogen ist. |
![]() |
|||||||||||||||||
| Sie ist süß, aromatisch und das zartschmelzende
weißliche Fruchtfleisch ähnelt dem der Honigmelone. Die Galiamelone enthält
sehr viel Vitamin A und etwas Vitamin C. Ogen-Melone Eine israelische Kreuzung aus Netz- und Cantaloupe-Melone. Ihre Schale ist glatt und grünlich glänzend. Das weißlich- bis gelblichgrüne Fleisch schmeckt fruchtig-aromatisch und leicht säuerlich. Reife |
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||