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Kaktusfeige

   
Die Kaktusfeige oder Opuntie ist die Frucht vom indischen Feigenkaktus. Der Feigenkaktus wächst in den Trockengebieten der Subtropen und Tropen. Wo nichts anderes mehr wachsen will, gedeiht er, auf dürren unfruchtbaren Böden und an Felswänden. Er bereichert den Boden mit Humus und trägt Früchte. Allerdings verwildert er auch leicht und bildet mit seinen bis zu vier Meter hohen, stacheligen "Blättern" ein schier undurch- dringliches Dickicht. So ist er in Australien zu einer schwer bekämpfbaren Landplage geworden. In den Mittelmeer- ländern dient der Feigenkaktus als Einzäunung für Haus und Garten. Dort wird er auch regelrecht kultiviert, denn in Süd- und Südost-Spanien, auf Sizilien und in Süditalien ist die Kaktusfeige ein geschätztes Nahrungsmittel. Vom März bis April schmücken große gelbe Blüten den Kaktus. Ab August können die feigen- bis birnengroßen Früchte geerntet werden.
 
Kaktusfeigen
 
Kaktusfeige halbiert

Wer unbedacht mit bloßer Hand eine Kaktusfeige zu schälen versucht, wird sich lange und schmerzhaft daran erinnern. Die Schale sitzt voller feiner Stacheln, die zudem feine Widerhaken haben und im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut gehen.
Die ursprünglich wahrscheinlich in Mexiko beheimatete Pflanze wird von September bis Dezember aus Italien importiert. Weitere Importe kommen fast vorwiegend aus Südamerika.

Die aromatischen Früchte schmecken etwas nach Birne und müssen nach der Ernte noch so lange nachreifen, bis sie dunkelgelb, rötlich oder braun sind. Das Fruchtfleisch der Kaktusfeige ist leicht körnig und wäßrig. Die kleinen Kerne werden mitgegessen. Zum Verzehr schneidet man die Kaktusfeige auf und löffelt sie aus. Aus dem Fruchtfleisch wird auch Konfitüre und Likör hergestellt.
 
 
Kaktusfeigensorbet

500 g Kaktusfeigen; geschält und - grob gehackt, 250 g Zucker, 250 ml Wasser,
1 EL Grand Marnier.

Das Fruchtfleisch der Kaktusfeigen im Mixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Zucker und Wasser in einem kleinen Topf kochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, und den Sirup kalt werden lassen. Zuckersirup und Grand Marnier unter das Kaktusfeigenpüree rühren und in der Eismaschine gefrieren lassen.

Kaktusfeigensorbet

 
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