|
Wer unbedacht mit bloßer Hand eine Kaktusfeige zu
schälen versucht, wird sich lange und schmerzhaft daran erinnern. Die
Schale sitzt voller feiner Stacheln, die zudem feine Widerhaken haben
und im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut gehen.
Die ursprünglich wahrscheinlich in Mexiko beheimatete Pflanze wird
von September bis Dezember aus Italien importiert. Weitere Importe kommen
fast vorwiegend aus Südamerika.
Die aromatischen Früchte schmecken etwas nach Birne und müssen nach
der Ernte noch so lange nachreifen, bis sie dunkelgelb, rötlich oder
braun sind. Das Fruchtfleisch der Kaktusfeige ist leicht körnig und
wäßrig. Die kleinen Kerne werden mitgegessen. Zum Verzehr schneidet
man die Kaktusfeige auf und löffelt sie aus. Aus dem Fruchtfleisch wird
auch Konfitüre und Likör hergestellt.
Kaktusfeigensorbet
500 g Kaktusfeigen; geschält und - grob gehackt, 250 g Zucker, 250 ml
Wasser,
1 EL Grand Marnier.
Das Fruchtfleisch der Kaktusfeigen im Mixer oder in der Küchenmaschine
pürieren. Durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Zucker und Wasser
in einem kleinen Topf kochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat,
und den Sirup kalt werden lassen. Zuckersirup und Grand Marnier unter
das Kaktusfeigenpüree rühren und in der Eismaschine gefrieren lassen.
Kaktusfeigensorbet
|