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Kaki

   
Die Kakifrucht ist in China, Japan und Korea zu Hause, wird aber seit einiger Zeit auch in den USA und in Südeuropa (Südfrankreich, Süditalien) angebaut. Sie ist die Tafelfrucht der japanischen Kaiser und auch der botanische Name "Diospyros Kaki" verrät, wie sehr sie geschätzt wird: Diospyros ist griechisch und heißt Götterfrucht.
In Japan werden Kakis als Frischobst sehr gerne gegessen. Am Neujahrstag ißt man sie getrocknet. Und da sind sie mehr als eine Leckerei, denn sie sollen helfen, den Kater nach allzu reichlichem Genuß von Alkohol zu überwinden. Dafür sind sie auch gut geeignet, denn sie enthalten besonders viel Karotin (Vorstufe von Vitamin A). Mit einer Kakifrucht kann man mehr als den halben Tagesbedarf an Vitamin A decken.
  Kaki
Ein Kakibaum wird 4 bis 8 Meter hoch, er kann bis zu 80 Kilo Früchte tragen. Eher unscheinbar präsentieren sich die Blüten. Neben zweigeschlechtigen Bäumen existieren auch Exemplare mit rein weiblichen oder rein männlichen Blüten. Die Früchte reifen spät, so spät daß die Blätter bereits abgefallen sind, wenn die Äste noch voll leuchtender orangefarbener Kakis hängen. Ein ungewöhnlicher, recht abstrakter Anblick. Geerntet werden Kakis von Oktober bis November, die Früchte müssen - mit Ausnahme der Sorte 'Kaki Vanille' - ganz reif geerntet werden, weil sie sonst zu herb schmecken. Die tomatenförmige Kakifrucht (teils auch länglich - siehe Bild) wiegt zwischen 100 und 300g und variiert somit je nach Sorte zwischen Mandarinen- und Apfelgröße. Sie färbt sich zuerst gelb und erreicht im Oktober/November den orange-rötlichen Farbton. Ihre Haut ist meist glatt, glänzend und ziemlich dünn. Das Fruchtfleisch ist im reifen Zustand geleeartig und sehr weich. Zwei bis acht Kerne sitzen darin; manche Sorten sind kernlos.
Kakis sollten in jedem Fall hoch- bis überreif gegessen werden, da sie erst dann den recht hohen Gerbstoffgehalt abgebaut haben und ihren vollen Geschmack entfalten. Richtig reif sind sie sobald die Schale glasig aussieht und das Fruchtfleisch butterweich ist.
Beschleunigen läßt sich die Essreife durch das Zusammenpacken der Kakifrüchte mit reifenden Äpfeln in einem Kunststoffsack bei Zimmertemperatur. Hier wirkt das Acetylengas der Äpfel reifefördernd. Baumschulen in Italien kultivieren neue samenlose japanische Sorten, wie 'Hana Tuyu' und 'Izu', die geringere Gerbstoffgehalte aufweisen und direkt vom Baum genießbar sind.
Kakis sind im Geschmack Aprikosen- oder pfirsichartig, kaum aromatisch und mit 13 bis 19 % Zuckergehalt sehr süß. Die Sorte 'Kaki Vanille' hat ein leichtes Vanillearoma.

Bis zum Verbrauch können Kakis kühl gelagert werden, am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. So sind sie einige Wochen haltbar. Reife Früchte schnell verbrauchen. Bei manchen Sorten ist die Schale so zäh, daß man sie besser abzieht. Die Kerne werden nicht mitgegessen.
In den Anbauländern werden Kakis zu Kompott, Konfitüre und Marmelade verarbeitet. Oder getrocknet und dann als Kakifeige angeboten.

 
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