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Cherimoyas

   
Schon die Inkas schätzten die Frucht des Annonenbaumes, die Cherimoya. Ihnen ist es wahrscheinlich auch zu verdanken, daß diese köstliche tropische Frucht kultiviert wurde. In den Tropen und Subtropen Lateinamerikas gibt es mehr als 120 Unterarten der Gattung Annona, als Sträucher, Kletterpflanzen und Bäume.
Nur vier davon tragen erwähnenswerte Früchte. Folgende drei Sorten kann man eigentlich nur in den Tropen probieren, denn sie werden nur sehr selten exportiert:
  Cherimoya

Annona squarrosa L, auch als Rahmapfel, Süßsack, Sweet sop, Custard apple, Caneel apple (engl.) oder Pomme canelle (franz.) bekannt.
Annona muricata L., Stachel-Annone, Sauersack, Sour sop (engl.), Guanahana (span.), Corossol (franz.). Stachelannonen haben weiche Höcker, werden fußballgroß, bis zu 2 kg schwer und schmecken süßsäuerlich erfrischend.
Annona reticulata L., Ochsenherz, Bullock's heart (engt.), Coeur de Boeuf (franz.).

Die vierte fruchttragende Annonenart ist die Annona cherimola Mill. Sie stammt aus den nördlichen Anden und bevorzugt Höhenlagen.
Cherimoyas können überall dort angebaut werden, wo auch Zitrusfrüchte gedeihen. So sind sie in Spanien nun bereits seit über 400 Jahren heimisch.
Ein wenig Verwirrung gibt es bei den Bezeichnungen. "Annone" ist der Oberbegriff für alle Früchte der Annonenbäume. Cherimoya heißt die Art, die wir importieren und in zwei Sorten angeboten wird:
Eine mit ziemlich glatter Oberfläche, deren schilfgrüne, ledrige Haut mit einer schuppenartigen Zeichnung überzogen ist. Sie, wird im Handel als Cherimoya angeboten. Die zweite, etwas kleinere Sorte hat richtige Hökker und wird als "Annone" verkauft.
Die meisten Cherimoyas kommen im Herbst aus Spanien. Sie werden zudem in Kalifornien, Argentinien, Mexiko, Chile, Peru, Brasilien, Bolivien, Kolumbien und Israel angebaut. Auch auf Madeira, den Kanarischen Inseln und in Neuseeland werden kleineren Mengen produziert.

Die Frucht ist eßreif, wenn die Schale schwärzlich wird und auf Druck nachgibt. Harte Früchte soll man an der Luft nachreifen lassen. Beste Lagertemperatur um 12 °C. Cherimoyas nie im Kühlschrank aufbewahren.
Im Geschmack sind sie intensiv süß, mild und mit einem schwer zu beschreibenden Aroma, welches gelegentlich mit "Erdbeeren mit Sahne" verglichen wird. Das Fruchtfleisch ist leicht verdaulich und reich an Traubenzucker.
Zum Essen die Cherimoyas der Länge nach aufschneiden. Im weißen Fruchtfleisch sitzen locker schwarzglänzende Kerne. Sie sind sehr hart und können nicht gegessen werden, man holt sie mit der Löffelspitze heraus und löffelt das Fruchtfleisch einfach aus. Cherimoyas können gut mit Mango, Kaki, Avocado, Passionsfrucht und Orange kombiniert werden.
Sie schmecken als Dessert auch gut in Backteig.

 
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