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Aprikose

   
Die Aprikose kommt ursprünglich aus Nordost-China. Anfänglich glaubte man, sie stamme aus Armenien und nannte ihn deswegen Prunus armeniaca. Ihre abend- ländischer Name leitet sich vom spanisch-arabischen Wort al barquq ab, was "frühzeitig" bedeutet und darauf anspielt, daß der Baum bereits sehr zeitig im Frühjahr Blüten trägt. Traditionelles Anbaugebiet für Aprikosen ist u.a. die ungarische Tiefebene. Heute werden Aprikosen insbesondere in Mittelmeerländern wie Italien, Türkei und Spanien angebaut. Es gibt aber auch in nördlicher gelegenen Gebieten größere Anbaugebiete, u.a. in der österreichischen Wachau, im Südtiroler Vinschgau und im schweizerischen Kanton Wallis.
  Aprikose

Der Aprikosenbaum kann über 9 m hoch werden und treibt wunderschöne, duftende Blüten, die direkt am Stamm und den Ästen des Baums sitzen. Es gibt über 40 verschiedene Aprikosensorten, von denen die meisten in warmen Regionen, einige wenige jedoch auch in gemäßigten Klimazonen gedeihen.
Die Haut der Aprikose wird erst weich, wenn die Frucht voll ausgereift ist. Ihr zartes orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt süß-aromatisch. Da die Frucht häufig unreif geerntet wird, um lange Transportwege zu überstehen, kann das Fruchtfleisch mehlig werden und an Geschmack einbüßen.
Aprikosen sind bekannt für ihren hohen Betakarotin-Gehalt, sie liefern reichlich Kalium, Magnesium und Vitamin A. Sie regen den Appetit an und unterstützen die Blutbildung. Getrocknete Aprikosen wirken verdauungsfördernd und haben eine höhere Nährstoff- konzentration als frische Früchte. Sie werden häufig geschwefelt angeboten, damit sie sich nicht verfärben und länger frisch bleiben.
Aprikosen zählen zu den stark klimakterischen Früchten. Sie reifen also nach der Ernte bei Temperaturen über 15 °C noch nach. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, daß die Früchte voll entwickelt geerntet worden sind.

In Österreich, Südtirol und Bayern wird die Aprikose auch als Marille bezeichnet. Ihr Beliebtheitsgrad zeigt sich auch in der Vielfalt an regionalen Zubereitungsarten wie z.B. Marillenknödel. Marillenmarmelade ist zudem unverzichtbarer Bestandteil vieler Kuchen und Tortenrezepte u.a. der Sachertorte und wird als Füllung für Faschingskrapfen verwendet. Ein nicht unerheblicher Teil der Ernte wird zu Marillenschnaps gebrannt.

Getrocknete Aprikosen

Getrocknete Aprikosen werden ganz (oder als Hälften) vom Stein befreit und an der Sonne oder in Trockenanlagen bis auf einen Wassergehalt von 22% getrocknet.
Die Kombination aus getrockneten Aprikosen und Aprikosenkernen (etwa mandelgroßer Kern im Stein), wie sie auch in den Herkunftsländern traditionell verzehrt wird, enthält eine einmalige Kombination an gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffen.

Aprikosenkerne / Persipan

Aprikosenkerne liefern viele Mineralstoffe, insbesondere viel Magnesium.
Persipan wird aus Aprikosenkernen hergestellt und wurde ursprünglich als Ersatz für Marzipan verwendet. Heute hat Persipan in vielen (industriellen) Rezepturen seinen festen Platz. Persipan besteht aus entbitterten Aprikosenkernen und Zucker in einem Anteil von etwa 40 zu 60 Prozent.

 
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