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Schaumwein / Sekt
 

Deutsche Kellermeister die in der Champagne gearbeitet haben, brachten das Wissen der Schaumweinherstellung mit nach Deutschland.
Zu dieser Zeit hieß das Endprodukt auch in Deutschland Champagner, was allerdings später im Versailler Friedensvertrag verboten wurde.
Der Begriff Sekt (von siccus = trocken) wurde 1925 gesetzlich geschützt und darf heute nur für Qualitätsschaumweine benutzt werden die bestimmte Vorschriften erfüllen.

21.1 Georg Christian Kessler


Die erste "Sektkellerei" gründete Georg Christian Kessler 1826 in Esslingen am Neckar.
Er hatte wie viele Winzer in der Champagne das bereiten von Schaumweinen gelernt.
Auch in Deutschland wurden sämtliche Methoden versucht, doch erst das Großraum-gärverfahren brachte den Durchbruch.
Damit ließ sich eine große Menge Schaumwein günstig produzieren und verkaufen. Wohl nicht nur deshalb führt Deutschland seit Jahren die Pro-Kopf-Verbrauchshitlisten an.
Jeder Deutsche trinkt pro Jahr im Durchschnitt 4 Liter Schaumwein. Rechnet man Kinder und Nichttrinker aus dieser Statistik heraus trinkt jeder dritte Erwachsene ein bis zweimal wöchentlich Schaumwein.
Von der halben Milliarde Flaschen die wir jedes Jahr trinken stammen ca. 14 Millionen aus der Champagne.
Eine verschwindend geringe Menge des Produzierten Sektes ist lieblicher Rotsekt, mit nur 1,2% Marktanteil.
Dagegen ist Rosésekt oder Weißherbstsekt mit 5% schon etwas beliebter.

   
1 Prolog

2 Geschichtliches
2.1 Die Bibel
2.2 Die Römer
2.3 Benediktiner im Tal der Aude
2.4 Dom Perignon
2.5 Bruder Jean Oudart
2.6 Erste Sektkellerei

3 Frühe Zufälle
3.1 Erste Versuche

4 Verschlußsache

5 Glasklar... Oder?
5.1 Zwerge und Riesen

6 Korken und Zubehör
6.1 Kronkorken

7 Rebsorten

8 Bestandteile des Traubensaftes
8.1 Der Most

9 Weinhefen und ihre wilden Verwandten
9.1 Wilde Hefen
9.2 Weinhefen
9.3 Vermehrungsbedingungen

10 Spalter
10.1 Gay Lusacce
10.2 Eduard und Hans Buchner

11 Die erste Gärung
11.1 Abstechen des Weines

12 Die zweite Gärung
12.1 Stabilitätsbehandlung

13 Endprodukte der Gärung

14 Die malolaktische Gärung
14.1 Apfel - Milchsäure Gärung

15 Remuage
15.1 Nicole Barbe (Veuve Clicquot)
15.2 Antonie Müller
16 Dosage
16.1 Fülldosage
16.2 Versanddosage

17 Filtern oder Degorgieren
17.1 A la Volée
17.2 A la Glace
17.3 Carl von Linde

18 Chaptalisierung und andere Zusätze
18.1 1. Schönung
18.2 J. A. Chaptal 1756 - 1832
18.3 2. Schönung

19
Restzuckergehalt

20 Herstellungsverfahren
20.1 Méthode rurale und Méthode champenoise
20.2 Großraum- und Tankgärverfahren
20.3 Flaschengärung

21 Sekt
21.1 Georg Christian Kessler

22 Schaumweinarten
22.1 Winzersekt und Diabetikersekt
22.2 Champagner
22.3 Blanc de Blanc und Blanc de Noire
22.4 Roseschaumweine
22.5 Crémant
22.6 Vin Mousseux
22.7 Prosecco und das Gut Ca' del Bosco
22.8 Cava
22.9 Krim Sekt
22.10 Clairette de Die & Blanquette de Limoux
22.11 Asti Spumante
22.12 Perlwein & Schaumweinähnliche Getränke

23 Schaumweinsteuer

24 Epilog
 
25 Quellangaben
 
 
 
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