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| Schaumwein / Herstellungsverfahren | |||||||||||||||
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20.1 Methode rurale
und Methode champenoise
Bei der Methode rurale werden die Weine vor Beendigung der ersten Gärung auf Flaschen gezogen und gelagert. Ein Degorgieren findet nicht statt. Somit ist der Wein leicht trüb wenn man ihn nicht vorsichtig einschenkt. Diese Methode wird in manchen Regionen wieder angewandt. Die Methode champegnoise baut auf die Methode rurale auf. Der Unterschied besteht darin das eine zweite Gärung stattfindet und die Hefe degorgiert wird. Champagner darf nur nach dieser Methode hergestellt werden. Bevor in die späten 60er Jahre eine Umstellung stattfand, wurde dieses Verfahren auch hauptsächlich bei deutschen Schaumweinen angewandt. 20.2 Großraum- und Tankgärverfahren Als 1903 das erste Patent auf ein Großraum- und Tankgärverfahren angemeldet, welches später in Deutschland perfektioniert wurde, erlebte der Sekt seinen großen Aufschwung. Bei der Methode charmat findet die Gärung komplett in Tanks statt. Danach filtert man den Schaumwein und füllt ihn in Flaschen. Durch das Gären in großen Tanks mit Rührwerken kann man die Gärung von 3 Monaten auf 1 Monat verkürzen. 20.3 Flaschengärung Der Begriff Flaschengärung ist zweideutig. Einerseits ist damit die Methode champenoise gemeint. Andererseits auch das Transvasierverfahren (transvaser = umfüllen). Dabei findet die zweite Gärung, so wie bei Champagner in der Flasche statt. Anschließend leert man die Flaschen unter Gegendruck in große Behälter, gibt die Dosage zu und filtert ihn bevor der Schaumwein wieder in Flaschen gefüllt wird. Warum dieses Verfahren immer noch praktiziert wird liegt wohl daran das die Hersteller 'Flaschengärung' auf das Etikett schreiben dürfen, sich aber die Arbeit des degorgierens sparen können. Die wohl billigste Art Kohlensäure in einen Wein zu bekommen ist ihn damit zu Versetzen. Dies ist dann allerdings kein Schaumwein, sondern Perlwein. |
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| 1 Prolog 2 Geschichtliches 2.1 Die Bibel 2.2 Die Römer 2.3 Benediktiner im Tal der Aude 2.4 Dom Perignon 2.5 Bruder Jean Oudart 2.6 Erste Sektkellerei 3 Frühe Zufälle 3.1 Erste Versuche 4 Verschlußsache 5 Glasklar... Oder? 5.1 Zwerge und Riesen 6 Korken und Zubehör 6.1 Kronkorken 7 Rebsorten 8 Bestandteile des Traubensaftes 8.1 Der Most 9 Weinhefen und ihre wilden Verwandten 9.1 Wilde Hefen 9.2 Weinhefen 9.3 Vermehrungsbedingungen 10 Spalter 10.1 Gay Lusacce 10.2 Eduard und Hans Buchner 11 Die erste Gärung 11.1 Abstechen des Weines 12 Die zweite Gärung 12.1 Stabilitätsbehandlung 13 Endprodukte der Gärung 14 Die malolaktische Gärung 14.1 Apfel - Milchsäure Gärung 15 Remuage 15.1 Nicole Barbe (Veuve Clicquot) 15.2 Antonie Müller |
16 Dosage
16.1 Fülldosage 16.2 Versanddosage 17 Filtern oder Degorgieren 17.1 A la Volée 17.2 A la Glace 17.3 Carl von Linde 18 Chaptalisierung und andere Zusätze 18.1 1. Schönung 18.2 J. A. Chaptal 1756 - 1832 18.3 2. Schönung 19 Restzuckergehalt 20 Herstellungsverfahren 20.1 Méthode rurale und Méthode champenoise 20.2 Großraum- und Tankgärverfahren 20.3 Flaschengärung 21 Sekt 21.1 Georg Christian Kessler 22 Schaumweinarten 22.1 Winzersekt und Diabetikersekt 22.2 Champagner 22.3 Blanc de Blanc und Blanc de Noire 22.4 Roseschaumweine 22.5 Crémant 22.6 Vin Mousseux 22.7 Prosecco und das Gut Ca' del Bosco 22.8 Cava 22.9 Krim Sekt 22.10 Clairette de Die & Blanquette de Limoux 22.11 Asti Spumante 22.12 Perlwein & Schaumweinähnliche Getränke 23 Schaumweinsteuer 24 Epilog 25 Quellangaben |
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