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Schaumwein / Endprodukte der Gärung
 

Am Ende der zweiten Gärung stehen mehrere Resultate die durch die Veränderung des Rebensaftes entstanden sind.

Alkohol: Der hauptsächlich enthaltene Alkohol ist Äthylalkohol. Bei der Alkoholangabe ist dieser Alkohol gemeint.

Kohlendioxid:
CO² - Normalerweise lässt man dieses Gas entweichen. Bei Schaumweinen wird es durch den Verschluss festgehalten. Es gibt auch noch eine kleine Menge Kohlensäure H²CO³.

Glycerin: Glycerin ist ein dickflüssiger, süßlich schmeckender, farb- und geruchsloser Alkohol.

Aldehyde: Aldehyde bilden sich bei der Oxidation von Alkohol. Sie sind in geringen Mengen als Geschmacksträger erwünscht. In größeren Mengen kennzeichnen sie das verderben von Wein. Das Acetaldehyd ist das wichtigste Aldehyd im Wein. Es gibt noch weitere die aber keine große Rolle spielen.

Flüchtige Säuren: Buttersäure, Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure.
Die Essigsäure (CH³COOH) spielt beim Wein die größte Rolle. Meist absichtlich erzeugt ist sie allerdings in Übermaßen schädlich für den Geschmack.

Ester: Äthylacetat (Ester) ist eine Kombination aus Alkohol und Säure. Entsteht bei der Verbindung von Äthylalkohol und Essigsäure. Ester trägt zum fruchtigen Geschmack eines Weines bei. In Übermaßen dagegen verleiht es dem Wein einen Geschmack nach Kaugummi und/oder Nagellack.

Höhere Alkohole: Sie werde auch Fuselöle genannt und sind in reiner Form hochgiftig.
Im Wein sind sie in so geringen Mengen enthalten das sie absolut unschädlich sind.
Einige Beispiele für Höhere Alkohole sind Amyl, Isoamylalkohol, Butylalkohol, Isobutylalkohol, Hexylalkohol und Propylalkohol.

Duftstoffe- und Geschmacksstoffe: Methoxypyrazin bewirkt einen krautig - pfefferigen Geruch. Nerol bewirkt einen blumig - muskatartigen Geruch.

   
1 Prolog

2 Geschichtliches
2.1 Die Bibel
2.2 Die Römer
2.3 Benediktiner im Tal der Aude
2.4 Dom Perignon
2.5 Bruder Jean Oudart
2.6 Erste Sektkellerei

3 Frühe Zufälle
3.1 Erste Versuche

4 Verschlußsache

5 Glasklar... Oder?
5.1 Zwerge und Riesen

6 Korken und Zubehör
6.1 Kronkorken

7 Rebsorten

8 Bestandteile des Traubensaftes
8.1 Der Most

9 Weinhefen und ihre wilden Verwandten
9.1 Wilde Hefen
9.2 Weinhefen
9.3 Vermehrungsbedingungen

10 Spalter
10.1 Gay Lusacce
10.2 Eduard und Hans Buchner

11 Die erste Gärung
11.1 Abstechen des Weines

12 Die zweite Gärung
12.1 Stabilitätsbehandlung

13 Endprodukte der Gärung

14 Die malolaktische Gärung
14.1 Apfel - Milchsäure Gärung

15 Remuage
15.1 Nicole Barbe (Veuve Clicquot)
15.2 Antonie Müller
16 Dosage
16.1 Fülldosage
16.2 Versanddosage

17 Filtern oder Degorgieren
17.1 A la Volée
17.2 A la Glace
17.3 Carl von Linde

18 Chaptalisierung und andere Zusätze
18.1 1. Schönung
18.2 J. A. Chaptal 1756 - 1832
18.3 2. Schönung

19
Restzuckergehalt

20 Herstellungsverfahren
20.1 Méthode rurale und Méthode champenoise
20.2 Großraum- und Tankgärverfahren
20.3 Flaschengärung

21 Sekt
21.1 Georg Christian Kessler

22 Schaumweinarten
22.1 Winzersekt und Diabetikersekt
22.2 Champagner
22.3 Blanc de Blanc und Blanc de Noire
22.4 Roseschaumweine
22.5 Crémant
22.6 Vin Mousseux
22.7 Prosecco und das Gut Ca' del Bosco
22.8 Cava
22.9 Krim Sekt
22.10 Clairette de Die & Blanquette de Limoux
22.11 Asti Spumante
22.12 Perlwein & Schaumweinähnliche Getränke

23 Schaumweinsteuer

24 Epilog
 
25 Quellangaben
 
 
 
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