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Schokolade

Pralinen

Pralinen sind, der Überlieferung zufolge, nach dem Koch des Grafen du Plessis-Pralin benannt, der in Frankreich als erster mit Zuckerguß überzogene Mandeln als Leckerbissen anbot. Heute versteht man unter Pralinen kleine Stückchen, deren Inneres sowohl flüssig gefüllt (Weinbrand, Likör, Schnaps) als auch weich (Nougat, Marzipan, Creme) und fest (Krokant, Trockenfrüchte) sein kann.
Bei den Pralinen unterscheidet man zwei Grundtypen: Die Überzugspraline, das sind letztlich alle Typen, deren fester oder weicherer Kern (eine Masse, eine Frucht, ein Kern) mit Schokolade übergossen werden.
Sowie die flüssig gefüllte Praline.
Pralinen sind feine Gebilde, die eine besondere Pflege brauchen. So gibt es Firmen, die ihre Erzeugnisse mit einem Frische-Dogma ausstatten. Das heißt, 3 Monate nach Herstellung sollten alle Pralinen verkauft sein, weil sie nur in diesem Zeitraum für eine absolute Qualität bürgen.
Grau-weißlicher Belag auf Schokoladen oder Pralinen hat nichts mit einer Qualitätseinbuße zu tun, schuld ist lediglich eine falsche bzw. unsachgemäße Lagertemperatur.
Deshalb unser Tipp: Kaufen Sie stets nur soviel ein. wie Sie glauben, in allernächster Zeit auch genießen zu können. Lagern Sie Pralinen nach dem Kauf kühl (Kühlschrank), und Sie werden immer den knackigen 'Biss' einer frischen Schokolade verspüren.

Gefüllt oder nicht gefüllt?

Der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr liegt in Deutschland zur Zeit bei ca. 8 kg Schokolade, wobei der Löwenanteil auf die Schokoladentafel fällt. Die gefüllte Schokoladentafel hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr durchgesetzt und ist nun etwa gleichauf mit der ungefüllten. Sei es, daß sie im gekühlten Zustand durch ihre erfrischenden Ingredienzen besonders in heißen Sommermonaten bevorzugt wird, daß etwa ein Koffein- bzw. ein Espresso-Zusatz einen gewünschten aufmunternden Effekt bewirkt, die kalorienarme Joghurtfüllung dem Kalorien- bewußtsein entspricht oder man den kernigen Zusatz in Form von Nüssen, Mandeln, Krokant und rumgetränkten Trauben einfach gerne mag.
Die Vielfalt der angebotenen Produkte und Geschmacksrichtungen steigt stetig weiter an und ein Ende ist nicht absehbar.

 
Pistazienpralinen
Walnusspralinen
Nougatpralinen
Marzipanpralinen
Gefüllte Schokolade
 
Schokoladen-Trüffel

Zutaten für etwa 50 Stück

150g Schlagsahne
60g Zucker, 1 Msp. Salz,
Mark von 1 Vanilleschote
200g Vollmilch-Kuvertüre
250g weiße Kuvertüre
150g Butter

Ausserdem:
100g Zartbitter- und 100g weiße
Kuvertüre zum überziehen.
  
  Schokoladentrüffel

Zubereitung:

Sahne mit dem Zucker, Salz und Vanillemark aufkochen, vom Herd nehmen, gehackte Kuvertüre unterrühren und abkühlen lassen. Butter schaumig rühren und flöckchenweise mit der anderen Masse verrühren. Mit zwei Teelöffeln Kugeln formen, auf ein Backpapier legen und im Kühlschrank auskühlen lassen, evtl. nachformen.
Die Zartbitter bzw. weiße Kuvertüre schmelzen und auf Körpertemperatur abkühlen.
Die Kugeln in Kuvertüre tauchen und über ein Kuchengitter rollen.
Abkühlen lassen und genießen. Oder bei ca 15 °C lagern.

     
Pralinen und Confiserie-Rezepte   Mehr über die Herstellung von Pralinen bei Bedello`s feinen Pralinen und Confiserie-Rezepten.
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