
Kaffeespezialitäten / Türkei |
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Die schwarze Kunst des Kaffeekochens stammt aus Arabien.
Wenn man der Legende glauben darf, war ein Ziegenhirt des Klosters Shehodet
der Entdecker. Er merkte nämlich, dass seine Ziegen immer dann besonders
munter waren, wenn sie von den Früchten des Kaffeebaums gefressen hatten.
Wer allerdings auf die Idee kam, die Bohnen zu rösten, wird nicht überliefert.
Das ist eigentlich verwunderlich, denn der Kaffee ist im Vergleich zum Tee ein ziemlich junges Getränk. Gerade mal 500 Jahre alt. Historisch überliefert tranken im Jahre 1450 die Pilger in Mekka erstmals Mokka. Sie machten ihn bald zu ihrem Nationalgetränk und überall entstanden Kaffeehäuser. |
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Als die Türken sich entschlossen, die Welt zu erobern
und zum Islam zu bekehren, nahmen sie überallhin Säcke der braunen Bohnen
mit, auch nach Europa. Sie bereiten ihren Kaffee übrigens noch heute
auf dieselbe Weise wie damals. Die Bohnen werden in hohen, schmalen
Kaffeemühlen staubfein gemahlen und mit Zucker in einem kleinen, langstieligen
Kupferkessel, dem Ibrik, aufgekocht. Türkischer Mokka
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