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Kaffeespezialitäten / Frankreich |
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Die Franzosen kamen durch einen Gesandten des türkischen
Sultans auf den Kaffeegeschmack. Der exotische Herr fiel bei Ludwig
XIV angeblich schon bei seinem Antrittsbesuch in Ungnade da seine Verbeugung
nicht tief genug gewesen war, aber alle Pariser Damen waren von ihm
und seinem schwarzen Getränk tief beeindruckt. Wer "in" sein wollte,
der kleidete sich türkisch und ließ sich türkischen Kaffee servieren.
Oder er ging ins Café. Das berühmteste Café, dass damals entstanden
ist, war das "Procope", dessen erster Besitzer, ein Herr Procopio Coltelli
aus Florenz, angeblich auch der Erfinder des Eiskaffees ist.
Heute hat sich der Kaffee mit dem Wein die Gunst der Franzosen zu teilen. Nur morgens behauptet er unangefochten das Feld, als Café au Lait. Sonst gilt die strenge Einteilung: zum Essen der Wein und nachher eine kleine Tasse sehr starker, schwazer, süßer Kaffee. Nach einem Festessen serviert man dazu etwas Hochprozent-iges als "Digestif", entweder extra oder mit dem Kaffee gemischt; zu besonderen Anlässen wird der Kaffee auch flambiert, wie z.B. der Café Royal. |
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| Café Royal 1 Tasse sehr starker Kaffee, 2 TL Zucker, 2 EL Cognac oder Weinbrand. Den heißen Kaffee zuckern und in feuerfeste Gläser oder Tassen füllen, den Cognac langsam hineingeben (wenn man ihn anzünden möchte am besten über einen Löffel laufen lassen und etwas im Löffel behalten). Anschließend vorsichtig umrühren. Eiskaffee Mazagran
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