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Kaffeespezialitäten / Deutschland |
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In Deutschland hatte es der Kaffee anfangs schwer
sich durchzusetzen, vor allem wegen so manchen Staatsober-häuptern.
So war z. B. der "Alte Fritz" ein entschiedener Kaffeegegner;
er selbst trank zwar angeblich sieben Tassen am Tag, am liebsten mit
Champagner gekocht und mit Schnupftabak gewürzt. Aber seine Landeskinder,
so fand er, sollten bei der althergebrachten Biersuppe bleiben. Denn
der Kaffee kostet Devisen. Er verbot das rösten und schickte seine Kaffeeschnüffler
aus, um Kaffeesünder zu finden. Der Kaffee erwies sich letzten Endes
aber als stärker als die Verbote des "Großen Friedrich".
An das mehlige "Türkengebräu" haben sich die Deutschen jedoch nicht gewöhnt, sie deutschten den Kaffee ein: Zu einem braunen, milde schmeckenden aromatischen Getränk, mit dem man ohne Furcht vor Herzklopfen den Kaffeedurst löschen kann. |
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Rüdesheimer Kaffee |
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