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Kaffeespezialitäten / Deutschland

   
In Deutschland hatte es der Kaffee anfangs schwer sich durchzusetzen, vor allem wegen so manchen Staatsober-häuptern. So war z. B. der "Alte Fritz" ein entschiedener Kaffeegegner; er selbst trank zwar angeblich sieben Tassen am Tag, am liebsten mit Champagner ge- kocht und mit Schnupftabak gewürzt.
Aber seine Landeskinder, so fand er, sollten bei der althergebrachten Bier- suppe bleiben. Denn der Kaffee kostet Devisen. Er verbot das rösten und schickte seine Kaffeeschnüffler aus, um Kaffeesünder zu finden.
Der Kaffee erwies sich letzten Endes aber als stärker als die Verbote des "Großen Friedrich".
An das mehlige "Türkengebräu" haben sich die Deutschen jedoch nicht gewöhnt, sie deutschten den Kaffee ein:
 
Rüdesheimer Kaffee

Zu einem braunen, milde schmeckenden aromatischen Getränk, mit dem man ohne Furcht vor Herzklopfen den Kaffeedurst löschen kann.
 
Pharisäer

1 Tasse heißer Kaffee, 1-2 TL Zucker, 2-4 EL Rum, 2 EL geschlagene Sahne.

Heißen, süßen Kaffee in eine Tasse oder ein Glas füllen. Rum hineingießen und mit der Sahne bedecken. Nicht umrühren!

Druckversion Pharisäer

Rüdesheimer Kaffee

1 Tasse heißer Kaffee, 2 Stk. Würfelzucker, 4 cl Asbach Uralt, Sahne, Schokoladenraspel.

In die vorgewärmte Kaffeetasse 3 Stk. Würfelzucker geben, dazu 4 cl vorgewärmten Asbach Uralt. Mit einem Streichholz anzünden, etwa eine Minute brennen lassen und dabei mit einem Barlöffel umrühren. Mit heißem Kaffee bis etwa 2 cm unter den Tassenrand auffüllen und mit Schlagsahne verzieren. Mit Schokoladeraspeln bestreuen.

Druckversion Rüdesheimer Kaffee
 
Kaffee & Kaffeespezialitäten

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