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Vollwert Ernährung
Vollwerternährung / Vollwertdiät
   
Wie bei anderen Diäten auch, erreicht man mit der Vollwertdiät die besten Ergebnisse wenn man möglichst langsam und kontinuier- lich abnimmt.
Denn der Körper wacht genau über seine Fettreserven, welche er sich meist über einen längeren Zeitraum hinweg aufgebaut hat.
Vielleicht haben Sie selbst schon die Erfahrung gemacht, dass man mit viel Selbstdisziplin in zwei Wochen zehn Pfund und mehr runterhungern kann. Doch meist dauert es nicht lange und man hat diese Pfunde wieder, manchmal sogar noch mehr.
Durch schnelle Gewichtsabnahme
  Lebensmittelpyramide

(Hungern) wird dem Organismus wesentlich weniger Energie zugeführt, als er gewohnt ist und benötigt. Der Körper reagiert auf den Mangel an Nahrung mit regelrechten Entzugserscheinung.
Man ist unzufrieden, denkt ständig ans Essen oder hat andere unschöne Nebenwirkungen und wünscht sich ein rasches Ende der Diät herbei. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, holt sich der Organismus das Fett wieder, das man ihm unter strikter Selbstkontrolle abgezwungen hat. Durch die spärlichen (kalorienarmen) Portionen hat der Körper gelernt, jede verfügbare Kalorie optimal zu verwerten. Deshalb holt er anschließend auch aus der größeren Nahrungsmenge alles, um wieder auf die Reserven zu kommen, an die er (meist über Jahre) gewöhnt ist. Außerdem ist der Reiz, über den Hunger zu essen, nach einer solchen Radikalkur bei vielen Menschen (noch) größer als zuvor.
Diesen Diätkreislauf vermeidet man bei einer Vollwertdiät bzw. einer (teilweisen) Ernährungsumstellung. Aus ernährungstechnischer Sicht ist die Vollwert-Diät nämlich gar keine Diät. Da man ausreichend Essen darf und sich der Organismus langsam umstellen kann, umgeht man bei einer erreichten Gewichtsabnahme - durch eine Übergangsphase zur herkömmliche Ernährung - den berüchtigten Jojo-Effekt.
Natürlich kann man sich auch weiterhin (zum Teil) vollwertig Ernähren und bringt sich und seinem Körper ein neues Gefühl von Lebensqualität. Ausreichend viele Kohlehydrate sorgen für eine gute Laune und Milchprodukte mit geringen Fettgehalt liefern wertvolles tierisches Eiweiß.
Damit man den ganzen Tag über satt (gesättigt) ist und zwischendurch gar nicht erst ans Essen denken sollten man 5 mal am Tag Essen, denn Hunger drückt auf die Stimmung. Außerdem ißt man, wenn man Hunger hat, zu schnell/hastig und deshalb meist auch zuviel.
Der Körper braucht eine gewisse Zeit, bis er Sättigung spürt. Bei raschem Kauen und Schlucken läßt man ihm diese Zeit nicht; das Signal zum Aufhören erfolgt erst, wenn schon mehr im Magen ist, als man eigentlich Essen sollte/wollte. Durch langsames Essen, mit kurzen Pausen, lernt man (wieder) das angenehme Gefühl der Sättigung wahrzunehmen. Es ist der natürlichste Appetitzügler, den es gibt. Gründliches Kauen unterstützt dabei die Verdauung, weil Geschmacks- und Geruchsstoffe frei werden. Die wiederum üben einen Reiz im Körper aus, der den gesamten Verdauungsapparat richtig in Gang bringt.
Pro Tag braucht der Körper zweieinhalb bis drei Liter Flüssigkeit. Etwa einen Liter nimmt man mit der Nahrung zu sich. Zum Durst stillen, am besten Mineralwasser und/oder Kräutertee trinken. Ergänzen kann man mit Gemüsesaft oder ab und zu auch mit ungesüßtem Fruchtsaft.
Auf Kaffee oder schwarzen Tee braucht man nicht zu verzichten, bis zu sechs Tassen am Tag schaden nicht. Bekömmlicher sind Kaffee und Tee mit einem Schuß Milch. Den Zucker nach Möglichkeit weglassen, denn dieser liefert ausschließlich Kalorien.
Beim Abnehmen mit Vollwertkost möglichst 2-3 Liter Flüssigkeit täglich trinken.
Alkohol sollte in der Anfangsphase komplett gemieden werden.

     

Vollwertige Rezeptbeispiele/Tagesplan:
Wie bereits angesprochen sollte man am Tag idealerweise fünf mal Essen um nie Heißhunger zu verspüren. Frühstück, Mittag,- Abendessen und dazwischen einen Snack oder etwas Obst. Hier einige Beispiele:

 
Morgens:
Müsli mit Obst, körniger Frischkäse mit Tomaten und Vollkornbrot, Obstsalat mit Knusperflocken, Schrotmüsli mit Obst und Nüssen, Bananenquark, Birchermüsli.
 
Vormittags:
Frisches Obst, Kiwi und einige Haselnußkerne, Radischenbrot (Vollkorn), Marinierter Tofu, Gemüsesuppe, Käse-Schnittlauchbrot.
 

Mittags:
Vollkornbrot mit Krabben in Creme Fraiche, Marinierte Gemüse mit Kressequark, Gemüsecurry mit Reis, Vollkornnudelauflauf mit Gemüse.

 

Nachmittags:
Ananasjoghurt (selbstgemischt), Ananasstückchen und getrocknete Pflaumen, Birnenstückchen mit geraspelter Karotte, Vollkornknäckebrot ewas Butter und Radieschen.

 

Abends:
Vollkornnudeln mit Gemüse und Feldsalat, Tofuschnitzel mit Tomatengemüse, Kabeljau in Senfsauce und Schnittlauchkartoffeln, Wok-Gemüse mit zarter Geflügelbrust,
Hirseauflauf mit Salat, Überbackenes Gemüse mit Buchweizen.

 
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